Berlin: Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm.

Der Fernsehturm ist inzwischen so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt – Berlins 5000 Tonnen schwere Diskokugel, die sich langsam über den Dächern von Berlin dreht – zumindest das Restaurant.

Der Turm ist auch bekannt unter dem Spitznamen ‘St.Ulbricht’ bekannt. Dieser Spitzname bezieht sich einerseits auf Walter Ulbricht (Erste Sekretär des Zentralkomitees der SED 1950 – 1971), der mehr oder weniger direkt in die Planung des Fernsehturms einbezogen war. Andererseits deutet der Spitzname auf das Kreuz hin, das an Sonnigen Tagen manchmal auf der Kugel zu sehen ist

Von Touristen wird der fernsehturm fälschlicherweise auch gerne auch mal ‘Alex’ genannt – in anlehung an den Alexander Platz.

Der Fernsehturm ist im Prinzip die einzige wirklich herausragende Spitze in der Berliner Skyline. Er markiert das Zentrum Ost-Berlins – und die Mitte von Mitte. Ohne den Kalten Krieg, die deutsch-deutsche Teilung, die Mauer und insbesondere ohne Walter Ulbricht wäre dieses architektonische Meisterwerk vermutlich nie erbaut worden und Berlin hätte keine – bzw. eine etwas andere Skyline.

Berlin: Fernsehturm im Nebel

Je nach Wetterlage sieht der Fernsehturm eigentlich immer anders aus. Mal glänzt und strahlt die Silberkugel im Sonnenschein, mal verschwindet der Turm in den Wolken. Und wenn es mal so richtig nebelig und diesig ist, ist der Fernsehturm unter Umständen gar nicht zu sehen – es sei denn, man begibt sich zum Alexanderplatz, an den Fuß des Turms, und guckt nach oben.