typisch Berliner Bolle-Milchflaschen - Museum der Dinge Ausstellung: 100 Jahre Deutscher Werkbund

Bolle ist eine weitere typisch Berliner Institution, die inzwischen vielleicht ein wenig in die Jahre gekommen ist. Als Ende des 19. Jahrhunderts Berlins Einwohnerzahl wuchs, wurde es zunehmend schwierig an frische Lebensmittel zu kommen. Carl Andreas Julius Bolle zog aus diesem Problem seine Schlüsse und begann, die Stadt mit Milch zu beliefern.

Die Bolle-Meierei wuchs im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Lebensmittellieferante. Die hier ausgestellten Milchfaschen zeigen das Logo der Bolle-Meierei in der Urfassung Ende der 20er Jahre.

Die Unternehmenszentrale befand sich lange Zeit in Moabit auf dem Gelände, wo nun das Außenministerium seinen Sitz hat.

Lange Jahre prägten auch Bolle-Supermärkte das Berliner Stadtbild. Eine der letzten Kreuzberger Filialen kam zu trauriger bundesweitem Ruhm, als sie am 1. Mai 1987 in Flammen aufging.

Siehe auch:
de.wikipedia.org/wiki/Meierei_C._Bolle
de.wikipedia.org/wiki/Carl_Andreas_Julius_Bolle